Unter null Grad Celsius wird Wasser zu Eis

Wetterlexikon: Eis

Ein Stück Eis liegt im Gegenlicht
Ein Stück Eis liegt im Gegenlicht des Sonnenuntergangs auf einem zugefrorenen See. © dpa, Patrick Pleul, ppl sab

Was ist Eis?

Eis stellt den festen Aggregatzustand des Wassers dar, der bei Temperaturen von weniger als 0 Grad Celsius vorherrscht. Eis ist also Wasser in gefrorener Form.

Eis ist leichter als Wasser

In der Natur lässt sich Eis auf der Erdoberfläche in Form von Eisschollen, Gletschern, Schnee, gefrorenen Seen oder anderen gefrorenen Wassermassen finden. Doch auch in den kalten Luftmassen der Erdatmosphäre lassen sich Eiskristalle finden. Häufig gelangt das Wasser in gefrorener Form als Niederschlag aus der Erdatmosphäre wieder zurück auf die Erdoberfläche. Dort schmilzt es oder verbleibt in Form von Eis oder Schnee.

Eis ist eine der wenigen auf der Erde anzutreffenden Substanzen, deren Volumen sich beim Schmelzen verringert. Zahlreiche geologische Effekte lassen sich auf die Ausdehnung gefrierenden Wassers zurückführen. Auch ist das im Verhältnis zum Wasser geringere Gewicht des Eises ausschlaggebend dafür, dass große Mengen gefrorenen Wassers als Eisschollen auf der Oberfläche der Ozeane treiben.