Bei der unvollständigen Verbrennung von Brenn- und Treibstoffen entsteht Kohlenmonoxid

Wetterlexikon: CO-Grenzwerte

Was sind CO-Grenzwerte?

CO ist die Summenformel für Kohlenmonoxid, ein in höherer Dosis giftiges Gas, welches farb-, geruchs- und geschmackslos ist und daher vom menschlichen Körper nicht erkannt werden kann. Kohlenmonoxid kann durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen und sollte unter den Grenzwerten liegen, um negative Auswirkungen zu vermeiden. 

In höheren Konzentrationen wirkt CO als starkes Atemgift

Menschen sollten sich beim Überschreiten der CO-Grenzwerte vorwiegend drinnen aufhalten. Die CO-Grenzwerte liegen laut Abgasnorm bei 1.000 ppm, für Dieselmotoren bei 500 ppm. Der CO-Wert in Städten kann zwischen 100 bis 200 ppm liegen, in Wohnhäusern sind dagegen 0,5 bis 5 ppm normal.

Die mittlere Menge von Kohlenmonoxid in der Erdatmosphäre ist auf der Nordhalbkugel nach der Industrialisierung von rund 90 ppbv auf circa 140 ppbv angestiegen. Mittels Satelliten-Instrumenten werden Karten über die CO-Konzentrationen erstellt. Die Verweildauer von Kohlenmonoxid in der Atmosphäre beträgt rund zwei Monate. Der Stoff kann in der Atmosphäre durch die Verbindung mit Hydroxyl-Radikalen zu Kohlenstoffdioxid (CO2) reagieren.