Wetterlexikon: Blitz

So entstehen Blitz und Donner
So entstehen Blitz und Donner Das Phänomen Gewitter 01:17

Was ist ein Blitz?

Bei einem Blitz handelt es sich um eine elektrische Entladung. Diese kann entweder zwischen Wolken und der Erdoberfläche oder zwischen mehreren Wolken stattfinden. Für einen kurzen Zeitraum besteht ein Lichtbogen, über welchen Strom fließt. 

Wie entsteht ein Blitz?

Wie bereits erwähnt, ensteht ein Blitz durch eine elektrische Entladung. Die elektrische Ladung bildet sich durch die elektrostatische Aufladung der Wassertröpfchen in eine Wolke oder der Regentropfen. Vor der Blitzentladung herrscht zwischen Wolke und Erde eine Spannung, die einige 100 Millionen Volt betragen kann. Beim Blitz selbst können Stromstärken von deutlich mehr als 100.000 Ampere erreicht werden. Dabei wird eine durchschnittliche Energie von 23.5 Kilowattstunden freigesetzt, was ausreicht, um eine 100 Watt Glühbirne knapp 10 Tage leuchten zu lassen. 

Blitzeinschlag in Florida
Blitzeinschlag in Florida 00:22

Zwischen Juli und August blitzt es in Deutschland am häufigsten

Trifft der Blitz Objekte oder Lebewesen auf der Erde, dann kommt es in der Regel zu schweren Schäden beziehungsweise Verletzungen. Um Schäden an Gebäuden zu vermeiden, werden auf den Dächern Blitzableiter montiert, die die elektrische Energie in die Erde ableiten sollen. Die Wahrscheinlichkeit für die Bildung von Blitzen hängt von der Jahreszeit und der Wetterlage ab. In Deutschland tritt dieses Phänomen zwischen Juli und August am häufigsten auf.

Blitze sind in vielen verschiedenen Formen existent. Man unterscheidet beispielsweise zwischen dem Linienblitz, dem Kugelblitz und dem Flächenblitz. Der Linienblitz ist die häufigste Variante und verfügt über keine Verzweigungen. Er kann sich auch in einem Bogen bilden und muss somit nicht immer die kürzeste Verbindung zur Erde wählen. Im Gegensatz hierzu steht der Flächenblitz, welcher viele Verzweigungen aufweist.