Wetterlexikon: Blitzableiter

Was ist ein Blitzableiter?

Die Aufgabe eines Blitzableiters besteht darin, die im Rahmen eines Gewitters auf der Erde eintreffenden elektrischen Entladungen (Blitze) aufzunehmen und entlang eines Objektes sicher in die Erde abzuführen. Hiermit sollen Sach- und Personenschäden, die durch die hohe Spannung und die große Hitze bei einem Blitzeinschlag beispielsweise in einem Gebäude entstehen, verhindert werden.

Der Blitzableiter wurde 1752 von Benjamin Franklin erfunden

Blitze haben die Eigenschaft, immer am höchsten Punkt einzuschlagen und von dort den kürzesten Weg zur Erde zu nehmen. Deshalb werden Blitzableiter in der Regel auf dem Dach eines Gebäudes angebracht. 

Blitzableiter bestehen allgemein aus drei Elementen: Einem metallenen Mast mit großzügigem Querschnitt, einem elektrischen Leitwert, der an der Spitze über den höchsten Punkt des zu schützenden Gebäudes hinausragt und die Aufnahme der elektrischen Ladung vorsieht sowie einer Erdung. Diese besteht aus in der Erde versenkten metallenen Stiften oder Elektroden, die die elektrische Ladung an die Erde weitergeben und einem Kabel, über das die Elektrizität vom Blitzableiter an die Erdung weitergeleitet wird.

Der Blitzableiter wurde 1752 von Benjamin Franklin erfunden. Untersuchungen von Nikola Tesla im Jahre 1919 veränderten und verfeinerten die Forschungsergebnisse und führten zu den heute gebräuchlichen Blitzableitern.