Extremwetter in Südeuropa

Unwettertief DOREEN dreht sich am Mittelmeer

von Björn Alexander und Amelie von Kru­e­de­ner

Bevor sich das Wetter am Mittelmeer ab Donnerstag beruhigt, kann es zum Teil weiterhin kräftig krachen. Neben Starkregen kann es mitunter auch kräftig schneien.

Im Video oben kann man sehen, wie sich die Luftströme über Europa in den nächsten Tagen entwickeln.

Schnee an den Mittelmeerstränden

Letzte Woche gab es Schnee in Ägypten und Saudi-Arabien. Nun macht sich der Winter sich in Form von kalter Luft mit Schnee in Südeuropa bemerkbar. Der Strand von Rimini war tief verschneit. Das war allerdings nur ein kurzer Moment des Winterweiß. Im Bergland Griechenlands dürften die Auswirkungen von Tief DOREEN, das international den Namen DIOMEDES bekommen hat, hartnäckiger sein. Weiterhin ist auch das Thema Starkregen noch nicht durch.

Hier geht es zur Wettervorhersage für Griechenland

Hier geht es zur Wettervorhersage für Italien

Hier geht es zur Wettervorhersage für die Türkei

Starkregen in Südeuropa

Windböen am Mittelmeer
Der Wind tobt sich am Mittelmeer ordentlich aus.

Während es die Bergregionen teils mit Schneefall trifft, ist es weiter unten mehrheitlich Regen. So fielen binnen 24 Stunden in der Türkei in Adana und Dalaman 77, in Anamur 73, in Datca 71 und in Marmaris 60 Liter pro Quadratmeter.

Aktuell liegt der Fokus in Griechenland, wo die Wettercomputer zum Teil nochmals bis zu über 200 Liter pro Quadratmeter rechnen. RTL-Meteorologe Björn Alexander sieht aber auch ein Ende der Unwetterlage: „Bis einschließlich Mittwoch drohen noch Unwetter durch Starkregen und Orkanböen bis um die 120 km/h. Ab Donnerstag schließt sich dann voraussichtlich eine Wetterberuhigung an.”

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