Gewittertief FRIEDA zieht auf

Hier sind Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich

Von Karim Belbachir und Carlo Pfaff

Eine Reihe von Gewittern unterbricht die ruhige Wetterphase, die momentan in Deutschland vorherrscht. Tief FRIEDA hat kurz vor dem Wochenende sogar reichlich Unwetterpotenzial. Mit Hagel, Starkregen und Sturmböen sind einige dieser Ungemütlichkeiten möglicherweise mit von der Partie.

Gewitterfront FRIEDA nähert sich von den Alpen

Die Hitzewelle der vergangenen Woche hat uns im Anschluss zuletzt ein paar ruhigere Wettertage beschert. Davon sollten wir uns aber nicht täuschen lassen, denn es ist die Ruhe vor dem Sturm. Vom Süden Deutschlands pirscht sich Gewitterfront FRIEDA heran, die es in sich hat. Im Gepäck hat sie auch Unwetter wie Starkregen, Hagel und Sturmböen.

Los geht es bereits am Donnerstagabend wie wetter.de-Meteorologe Carlo Pfaff erklärt: „Donnerstagabend sind an den Alpen, sowie nachts bis zu den Mittelgebirgen stellenweise Gewitter mit Hagel und Sturmböen möglich. Dabei könnten lokal auch Regensummen von 20 bis 25 Liter pro Stunde erreicht werden.“ Die Gewitter ziehen in der Nacht zu Freitag weiter in den Norden.

Unwetter in Sachsen und Bayern

Gewitterrisiko am Freitag, 29. Juli in Deutschland
In der Südhälfte Deutschlands ist das Gewitterrisiko am Freitag am größten.

Bis in die Mittelgebirge breiten sich die Gewitter aus und das bedeutet auch für die Waldbrandgebiete in der Sächsischen Schweiz Linderung. Bis dorthin ziehen die Regenschauer in der Nacht zu Freitag, bevor es dann kurz ruhiger wird. Das ist aber noch nicht das Ende von Blitz und Donner, denn „am Freitag sind im Tagesverlauf über der Mitte sowie in Bayern örtlich kräftige Gewitter unterwegs, wobei Unwetter nicht ausgeschlossen sind“, wie Pfaff erklärt.

Der Norden Deutschlands bekommt davon allerdings nicht viel mit. Dort bleibt es bei frischeren, aber trockenem Wetter. Mit etwas Glück werden noch von Waldbrand gefährdete Gebiete im Süden Brandenburgs erreicht.

Regen auch am Wochenende

Niederschlag am Samstag, 30. Juli in Deutschland
Gerade für den Osten sind am Samstag Niederschläge vorhergesagt, wobei das nur für die Regionen bis nach Berlin gilt.

In Sachsen und Bayern geht es am Samstag mit den Regenschauern weiter, wie es am Freitag aufgehört hatte. Meteorologe Pfaff erklärt: „Samstag fällt in Sachsen und Bayern zunächst noch kräftiger Regen, der am Nachmittag dann aber nachlässt.“ Über die Regenmengen kann aber nur spekuliert werden, denn „in den Wettermodellen herrschen noch sehr große Unterschiede bei den Regenmengen.“

Eines kann jedoch bereits prognostiziert werden: Der meiste Regen fällt im Erzgebirge und vor allem an beziehungsweise in den Alpen. Erst am Sonntag wird es trockener, wobei dazu gesagt werden muss, dass dann im Nordwesten einige Regenschauer unterwegs sind.

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(kfb, apf)