Spitzen bis 200 Liter!

Hier legt der Regen in den kommenden Stunden weiter zu

von Karim Belbachir und Martin Pscherer

Es stehen noch mal einige Unwetter an. Zwar wurden die Regenmengen in den Computertrends etwas runter gerechnet, aber trotzdem könnte es noch für die ein oder andere Überschwemmung oder voll gelaufene Keller reichen.

Im Video: Erst Unwetter und Entspannung am Wochenende, bevor neue Hitze folgt

Starkregen im Osten Deutschlands

Prognose und Vorhersage Regenmengen in Deutschland und Mitteleuropa.
Die Unwetter sind noch nicht vorbei

Die meisten Regenschauer und Gewitter gibt es im Osten Deutschlands. Vom Erzgebirge bis hoch an die Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern sind teils kräftige Regengüsse dabei, die auch die Gefahr von Unwettern mit sich bringen. Denn Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 20 und 50 Litern sind dort die Regel. Örtlich können es auch mal höhere Summen von bis zu 100 Litern pro Quadratmetern sein.

Am Abend und in der Nacht zum Samstag ist dann auch der Westen, wo es bisher noch recht ruhig zuging, betroffen. Die schwüle und drückend warme Luft wird von teilweise kräftigen Regenschauern und Gewittern weggeblasen. Auch dort können dann durchaus Regensummen von 20 bis 50 Litern pro Quadratmeter zusammenkommen. „Örtlich können das auch mehr Liter sein“, wie wetter.de-Meteorologe Martin Pscherer anmerkt.

Das dicke Ende folgt am Samstag

Gewitter mit Starkregen in Hofheim, Main Taunus Kreis, Hessen, Deutschland. Durchnässte Frau fährt mit ihrem Fahrrad auf einer Straße. *** Thunderstorm with heavy rain in Hofheim, Main Taunus Kreis, Hesse, Germany Soaked woman riding her bicycle on a
Gewitter und Starkregen bleiben Deutschland bis zum Samstag erhalten.

Währenddessen „summiert es sich im Süden langsam auf“, erklärt der Wetterexperte. Denn ab dem Samstag liegt der Schwerpunkt der Gewitter im Süden. Vom Allgäu bis zum Bayrischen Wald nehmen die Niederschläge dann zu. Im Gegensatz zum Vortag sind die Regensummen zwar etwas geringer prognostiziert, aber es fällt trotzdem noch reichlich Regen vom Himmel. Bis zu 150 Liter kommen noch zusammen bis zum Samstagnachmittag. „In den Spitzen können es lokal auch an die 200 Liter geben“, weiß Pscherer. Die Gewitterfront, die sich am Freitagabend über dem Westen ausgelassen hat, zieht im Laufe des Samstags dann Richtung Osten.

Ein Ende der Schauer und Gewitter mit Unwetterpotenzial ist aber auch in Sicht. Bereits am Sonntag ist Wetterberuhigung angesagt. „Bis auf ein paar Schauer im Nordwesten bis in die kommende Woche hinein, bleiben wir von Unwettern erst mal verschont“, sagt Pscherer. Und dann folgen ja bereits wieder heiße Temperaturen.

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(kfb/mps)