Das Schwitzen könnte für 2021 vorbei sein

Herbst-Hoch in Sicht: Was unterscheidet Spätsommer und Altweibersommer?

Bald beginnt die Heizperiode

Noch kann man in der Sonne bei Spitzen bis knapp 30 Grad im Südwesten ins Schwitzen geraten. Doch das könnte das letzte Mal in diesem Jahr sein. „Für richtige Sommerwerte wird es jetzt auch aufgrund des nahenden kalendarischen Herbstanfangs immer schwieriger.“, weiß RTL-Meteorologe Björn Alexander und blickt nun mit uns in den alternden Sommer 2021 und den beginnenden Herbst.

Oben im Video: Temperaturfilm für die kommenden 14 Tage.

Was ist der Unterschied zwischen Spätsommer und Altweibersommer?

RTL-Meteorologe Alexander: „Der Spätsommer kann uns etwa bis Mitte September beehren. Im Anschluss bis etwa Mitte Oktober können wir bei Hochdruckwetter dann eher den Altweibersommer erleben. Denn aufgrund der schwindenden Kraft der Sonne und der kürzer werdenden Tage, werden Temperaturen von über 25 Grad immer unwahrscheinlicher. Außerdem kommen die Nächte gerne mal mit Nebel und kühlen Temperaturen daher.”

Mehr zum Thema Herbstbeginn und Tag-Nacht-Gleiche am 22. September 2021.

Altweibersommer: Nebel, Tautropfen und kühle Nächte

Sonnenaufgang im Frühnebel.
Nachts bilden sich im Altweibersommer bei Hochdruckeinfluss häufiger Dunst oder Nebel, der sich später als Tau niederschlägt. © dpa, Thomas Warnack, warnack cul

Können wir denn auf ein Hoch hoffen?

Nach den Unwettern verfolgen die Wettercomputer in der zweiten Wochenhälfte und insbesondere am Wochenende noch unterschiedliche Ansätze. So scheint der Süden recht schauer- und gewitteranfällig zu bleiben, während sich im Norden und der Mitte häufiger mal zunehmend herbstlicher Hochdruckeinfluss durchsetzen kann.”, so Meteorologe Alexander weiter.

RTL-Meteorologe Björn Alexander

Das Bild zeigt den RTL-Meteorologen Björn Alexander
RTL-Meteorologe Björn Alexander © wetter.de

Wird es nachts frostig? Stichwort Heizperiode.

Das schätzt Björn Alexander so ein: „Nachts kommt der Bodenfrost langsam näher und bei einstelligen Tiefstwerten und kaum mehr als 14 bis 20 Grad am Tage, wird sich wohl tatsächlich die ein oder andere Heizung schon mal für den Winter warm laufen.”

Lese-Tipp: Woher der Altweibersommer seinen Namen hat.

Unsere Wettertrends und Themenseiten

Sollten Sie Interesse an weiteren Wetter-, Klima- und Wissenschaftsthemenhaben, sind Sie bei wetter.de bestens aufgehoben. Besonders ans Herz legen,können wir Ihnen auch den 7-Tage-Wettertrend mit der Wetterprognose für die kommende Woche. Dieser wird täglich aktualisiert. Falls Sie weiter in die Zukunft schauen möchten, ist der 42-Tage-Wettertrend eine Option. Dort schauen wir uns an, was auf uns in den kommenden Wochen zukommt. Vielleicht interessiert Sie eher wie sich das Klima in den vergangenen Monaten verhalten hat und wie die Prognose für das restliche Jahr aussieht. Dafür haben wir unseren Klimatrend für Deutschland.

Damit Sie auch unterwegs kein Wetter mehr verpassen, empfehlen wir unsere wetter.de-App für Apple- und Android-Geräte.

Wüstenstaat Deutschland - Die TVNOW-Doku um Online Stream

(bal)