Weißer Start in die Weihnachtszeit

Schnee zum ersten Advent: Der Winter kommt pünktlich

Mütze, Schal und Schlitten raus!

Das milde, nasse Herbstwetter ist so gut wie rum, jetzt stehen die Zeichen auf Winter. Pünktlich zum meteorologischen Winteranfang am 1. Dezember, der auch noch der erste Advent ist, ist es kalt und schneit. Ein besseres Timing geht kaum. Wer schon mal die Schlittenkufen polieren kann und beim wem zumindest Mütze und Schal zum Einsatz kommen sollten, zeigen wir Ihnen hier.

Eiskalte Nacht zum Sonntag

Der Sonntag wird richtig spannend. Nach der frostigen Nacht mit Tiefstwerten von -5 bis -8 Grad an den östlichen Mittelgebirgen und am Alpenrand kommen Im Südwesten Niederschläge auf. Zunächst können diese bis in tiefe Lagen als Schnee fallen. Aber wenn tagsüber die Temperaturen doch etwas über Null ansteigen, (schnee-)regnet’s. Eine brisante Situation für den Straßenverkehr, Glatteis droht.

Der Schwarzwald wird zum Schneeparadies

Schnee am 1. Advent
So stehen die Schneechancen in Deutschland am 1. Advent © RTL Interactive

Oberhalb von 200 bis 400 Metern können stellenweise bis zu 5 Zentimeter Schnee liegen bleiben, zumindest vorübergehend - im Saarland, in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Auf dem Feldberg im Schwarzwald sind mehr als 10 Zentimeter Neuschnee möglich. Weil dort auch am Freitag schon bis zu 20 Zentimeter Schnee gefallen sind, ist dort in 1.500 Meter Höhe die Lage für Winterfans grandios. Natürlich nicht nur auf dem Gipfel. Der ganze Schwarzwald ist jetzt schon ein Schneeparadies.

Zum Abend hin erreicht der Schnee dann auch Bayern. Dort hat es in den Alpen und am Alpenrand  in der Nacht zu Samstag schon rund 10 Zentimeter geschneit und die Schneedecke wird so frisch weiß getüncht.

Hier ist es schon etwas weiß

  • Bayerischer Wald - Großer Arber: 7 cm Schnee
  • Schwarzwald - Feldberg: 24 cm Schnee
  • Alpenrand - bis in die Täler 1 bis 5 cm Schnee
  • Nebelhorn: 107 cm Schnee
  • Zugspitze: 85 cm Schnee
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Der 1. Advent wird nicht überall weiß, aber überall kalt. © imago images/Panthermedia, Grafner , via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Die Höchsttemperaturen haben am Sonntag erstmal ihren Tiefpunkt erreicht: -1 bis +4 Grad, an der Nordsee bis zu +6 Grad. Das ist richtig kalt im Vergleich zu den milden letzten Novembertagen.

Doch auch ohne Schnee hat der Wintereinbruch seine schönen Seiten: Denn nach den zuletzt oft grauen und immer wieder nassen Zeiten, erleben wir endlich mal wieder die Sonne - allerdings bevorzugt am Samstag.