So blicken die Computer in die Zukunft

Prognosen im Check - Die Langfristvorhersagen im Überblick

Amateurwetterstation mit Anemometer, Regenmesser, Thermo- und Hygrosonde, Deutschland | weather station with anemometer, rain gauge, thermometer and hygrometer, Germany | Verwendung weltweit
Das aktuelle Wetter im Blick. Ohne diese Beobachtungen könnten wir kein Wetter vorhersagen. © picture alliance / blickwinkel/G, G. Czepluch

Ohne Wetterdaten keine Wettervorhersage

Grundlage für alle Arten von Wettervorhersagen sind immer Wetterdaten. Je mehr Daten vorhanden sind, umso besser sind im Anschluss auch die Prognosen. Gleichzeitig spielt auch die Leistungsfähigkeit der Computer und die Komplexität der Wettermodelle eine Rolle. Damit wurde auch die Entwicklung der Langfristwettermodelle verbessert, so dass es auch schon für Wochen und Monate erste Trends gibt. Diese sind zwar in ihrer Prognosegüte bei weitem nicht mit kurzfristigen Vorhersagen und Berechnungen zu vergleichen. Doch sie können durchaus schon mal die grobe Richtung für längere Zeiträume vorgeben.

Welche Langfrist-Vorhersagen haben wir im Blick?

Langfrist-Wetterprognosen: Was sie können und was nicht

Bevor sich die Menschen Gedanken um die Vorhersage von Wetter gemacht haben, sind ihnen schon gewisse Regelmäßigkeiten aufgefallen.Hieraus sind dann auch Bauernregeln entstanden.Das waren – wenn man so will – auch die ersten Formen der Langfrist-Wettervorhersagen. Bis heute ist in diesem Gebiet natürlich rasant viel passiert und wir sind Lichtjahre von den Ursprüngen entfernt.

Erste Wetterbeobachtungen und das Erkennen von Zusammenhängen und physikalischen Gesetzen gründeten die moderne Form der Wettervorhersage. Und die hat definitiv richtig viel zu bieten. Ein Teil der Vorhersagen zielt dabei auf Langfristprognosen ab. Ursprünglich vor allem für die Energiewirtschaft entwickelt, halten sie auch in unserer alltäglichen Wetterwelt mehr und mehr Einzug. Die experimentellen Monats- und Jahreszeiten-Vorhersagen des Amerikanischen Wetterdienstes NOAA beispielsweise.

Hierbei geht es vor allem darum zu berechnen, ob ein Monat oder eine Jahreszeit eher zu kalt oder zu warm ausfällt oder zu nass oder zu trocken. Dementsprechend ist es auch nicht möglich, konkrete Wettervorhersagen für einen bestimmten Tag zum Beispiel in drei Monaten zu machen. Dafür ist diese Art der Prognose aber auch nicht gemacht.

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