Mehr Sonne, weniger Stickstoffoxide - so geht's
Gute Nachricht: Ozon macht gerade keinen Ärger mehr
Heute gibt’s mal gute Nachrichten vom Ozon, und zwar von dem in Bodennähe, das uns an heißen, sonnigen Sommertagen früher mal ziemlich genervt hat. So gab es im Sommer 1998 sogar Fahrverbote, weil die Höchstwerte damals locker die 300 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft erreichten – dabei liegt der Grenzwert bei 120. Christian Häckl erklärt, warum heute die Ozonbelastung kaum noch Thema ist, obwohl sie es gut sein könnte.
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Was ist Ozon und warum ist es gesundheitsgefährdend?
In den Jahren um die Jahrtausendwende waren im Sommer die Warnungen aufgrund von hohen Ozonbelastungen an der Tagesordnung: Keine körperlich anstrengenden Tätigkeiten ab Mittag, Sport am besten nur morgens machen und auch nur in den Morgenstunden lüften. Warum eigentlich? Was macht Ozon so gefährlich und warum ist die Luftbelastung am Abend höher als am Morgen?
Wissenstipp: Mit der Sonne kommt das Ozon – was ist eigentlich Ozon und warum ist es so gefährlich?
Wo kann ich erfahren, wie hoch die Ozonwerte sind?
An rund 300 Messstationen in Deutschland wird die Ozonkonzentration in der Luft gemessen. Das Umweltbundesamt (UBA) veröffentlicht aktuelle Ozondaten für ganz Deutschland. Hier werden auch deutschlandweite Ozonvorhersagen für den aktuellen Tag und die beiden Folgetage veröffentlicht. Zudem stellt die UBA-App „Luftqualität“ jederzeit aktuelle Ozon-Stundenwerte und Warnmeldungen bereit.
Bei zu erwartenden erhöhten Ozonkonzentrationen über 180 µg/m³ (180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft) wird die Öffentlichkeit auch via Radio, Fernsehen oder Tageszeitungen informiert.
Die gute Seite des Ozons

Wenn sich das farblose und giftige Gas Ozon nicht in Bodennähe befindet, sondern in 15 bis 30 Kilometern Höhe in der Atmosphäre ist es lebenswichtig. Denn es schwächt die UV-Strahlung der Sonne so weit ab, dass sie für Lebewesen nicht mehr schädlich ist. Die Erderwärmung geht der Ozonschicht allerdings an den Kragen.
Info-Tipp: Christian Häckl über die Problematik des Ozons im Klimawandel
Eines der größten und tiefsten Ozonlöcher der vergangenen Jahre klaffte im September 2020 über der Antarktis. Damals war der Polarwirbel auf der Südhalbkugel schuld.
Ozonschicht-Problem schnell gemeinsam gelöst
„Es ist eine beispiellose Erfolgsgeschichte", sagte einmal der Wissenschaftler Markus Rex vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) für Polar- und Meeresforschung an der Forschungsstelle Potsdam zum Tag der Ozonschicht am 16. September. „Wir zeigen, dass wir solch ein globales Umweltproblem durch gemeinsames international abgestimmtes Handeln der UNO wieder in den Griff bekommen und das Problem tatsächlich, wenn auch langfristig über Generationen, lösen können.“ Warum klappt das jetzt in der Klimakrise eigentlich (noch) nicht?
Lese-Tipp: Ozonloch wird immer kleiner – 16. September - Internationaler Tag für den Schutz der Ozonschicht
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(ctr, hha)



