Glätte-Alarm am Wochenende und im Berufsverkehr

Unfälle drohen: Hier wird es jetzt gefährlich glatt

von Björn Alexander und Claudia Träger

Bei den vielen milden Wintern in Folge sind viele aus der Übung: Wie verhält man sich nochmal auf schneebedeckten und glatten Straßen? wetter.de erklärt hier zumindest, wo es in den nächsten Tagen wann glatt werden kann auf Straßen und Wegen. Am besten ist es sowieso, immer besonders vorsichtig unterwegs zu sein, wenn die Temperaturen um null und darunter liegen.


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Freitag: Vernebelter Start und zeitweise Schnee

Nach einer oft frostigen Nacht und teilweise dichten Nebelfeldern mit Sichtweiten unter 100 Metern, sind zunächst vor allem im Südwesten Schnee oder Schneeregen mit entsprechender Glätte unterwegs. Und auch an den Alpen und im Bereich der östlichen Mittelgebirge tanzen wiederholt die Flocken.

Unser 7-Tage-Wettertrend: Frost, Wind und Schnee zum, 3. Advent

Samstag und Sonntag: Viel Schnee für den Süden

Diese Winter-Phase hat es in sich mit Schnee und Kälte.
Bis Dienstag kommt im Süden und Osten ordentlich was an Schnee zusammen.

Im Süden und Osten fällt immer wieder Schnee, der für winterliche Straßenverhältnisse sorgen kann. Am Sonntag könnte es zusätzlich im Westen für Schnee reichen. „Die Winterdienste haben also hüben wie drüben alle Hände voll zu tun“, schätzt wetter.de-Meteorologe Björn Alexander. „Insbesondere gilt das für die Räumdienste im Bereich der östlichen Mittelgebirge sowie im Süden, wo vom Allgäu bis nach Südostbayern bis zum Beginn der nächsten Woche 20 Zentimeter Neuschnee und mehr zusammen kommen können.“

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Montag im Berufsverkehr: Am besten für Verspätungen gewappnet sein

Die Grafik zeigt, wo es am Sonntag und Montag glatt werden kann.
Besonders in der Südhälfte Deutschlands kann jetzt eigentlich immer mit glatten Straßen gerechnet werden.

Noch ist die Lage ungewiss. Ziemlich sicher auf Schneeglätte hier und da einstellen, müssen sich der Südosten und der Osten. Wackelkandidaten sind besonders der Westen und der Südwesten. Dort könnte ein Mix aus Schnee und gefrierendem Regen die Straßen besonders tückisch glatt machen. „Am ehesten außen vor in Sachen Schneeglätte ist nach jetzigem Stand der Nordwesten“, sagt Björn Alexander.

Die Temperaturen gehen dazu immer weiter in den Keller. Bis zum Ende der Woche fallen sie winterlich bis eisig aus. Tagsüber geht es – wenn überhaupt – nur wenig über Null hinaus. Oft herrscht Dauerfrost. Voraussichtlich bleibt es dabei nicht trocken, im Gegenteil. Immer wieder mischen Schnee, Schneeregen und Glättegefahr mit. Also weiter Vorsicht walten lassen, mit Verkehrsbehinderungen rechnen und mehr Zeit für Fahrten mit Termin nehmen.

Motor des Winters - so entwickelt sich der Polarwirbel

In der Vorhersage wird die Temperatur in einigen Kilometern Höhe dargestellt. Je gleichförmiger die blauen, also kalten Bereiche zusammenhängen, umso stärker ist der Polarwirbel. Werden hingegen große Lücken und mildere Einschübe in Richtung Nordpol berechnet, dann ist der Wirbel instabiler. Bei einem Polarwirbel-Split teilen sich die blauen Flächen in zwei Teile auf.

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(bal, ctr)