Ab nach draußen: Zimmerpflanzen machen auch auf Balkon und Terrasse eine gute Figur

Ab nach draußen: Zimmerpflanzen machen auch auf Balkon und Terrasse eine gute Figur
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Zimmerpflanzen in der Sommerfrische

Auch wenn sie Zimmerpflanzen heißen, sind die grünen Mitbewohner nicht nur etwas für die Wohnung. Auf dem Balkon oder der Terrasse machen sie sich ebenfalls gut und können in der warmen Jahreszeit problemlos im Freien stehen. Und man tut den Pflanzen damit auch noch etwas Gutes.

Zimmerpflanzen tanken draußen Kraft

Ab spätesten Mitte bis Ende Juni, wenn es draußen auch nachts warm genug ist, dürfen die meisten Zimmerpflanzen raus ins Freie. Für die Pflanzen ist diese Sommerfrische eine wahre Wohltat. Licht und Luft lassen sie regelrecht aufblühen und viele bedanken sich für diesen Aufenthalt noch im Nachgang mit einem üppigeren Wachstum. Auch ein Regenschauer tut den Pflanzen gut, denn so wird Staub und Dreck von den Blättern ganz natürlich abgewaschen. Zimmerpflanzen mit behaarten oder empfindlichen Blättern mögen Regen allerdings so gar nicht.

Pflanzen langsam an neue Lichtverhältnisse gewöhnen

Zimmerpflanze Bogenhanf auf der Terrrasse
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Da das Licht draußen viel intensiver ist als im Zimmer, sollte der Übergang langsam erfolgen. Die Zimmerpflanzen zum ersten Mal daher idealerweise bei bedecktem Wetter nach draußen stellen. Und selbst Sonnenanbeter in den ersten Tagen an einen halbschattigen und geschützten Standort stellen. Haben sich die Pflanzen eingewöhnt, sind sie während ihres Freiluftaufenthaltes an einer windgeschützten Stelle gut aufgehoben. Darüber hinaus gilt: Wenn die Zimmerpflanzen Sonne mögen, dann dürfen sie auch draußen in der Sonne stehen und die Schattenliebhaber im Schatten.

Viele tropische Zimmerpflanzen sind Stubenhocker

Die meisten robusten Zimmerpflanzen vertragen Frischluft, Sonne und Regen. Doch einige tropische Pflanzen, die ganzjährig konstante Temperaturen über 17 Grad benötigen, sollten – normalerweise - drinnen bleiben. Zu diesen Stubenhockern gehören beispielsweise Alokasie (Pfeilblatt), Aralie, Pfeilwurz oder die Blattbegonie. Der Bromelie, auch als Ananasgewächs bezeichnet, hingegen kann - sofern die Wetterlage im Auge behalten wird - auch ein Ausflug ins Freie gegönnt werden.

Pflanzen rechtzeitig zurück in die Wohnung

Draußen in der Sonne brauchen Zimmerpflanzen mehr Wasser als drinnen. Die Wasserversorgung muss daher dem neuen Standort angepasst werden. Auch das  regelmäßige Düngen nicht vergessen! Rechtzeitig vor den ersten kalten Nächten – meist im September, wenn die Nachttemperaturen unter 15 Grad sinken - kommen die Zimmerpflanzen aus der Sommerfrische zurück in die Wohnung. Und keinen Schreck bekommen, wenn sie nach dem Hereinholen erstmal Blätter fallen lassen. Die Pflanzen passen sich nur wieder den Lichtverhältnissen der vier Wände an.

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