Knackiger Frost im Frühjahr!
42-Tage-Trend: Märzwinter schockt Frühlingsanfang
Der Winter könnte einen längeren Atem haben als uns lieb ist. Denn auch im März spekulieren die Prognosen auf eine Fortdauer der Kälte.
Das Wetter im Norden: Dauerfrost zum meteorologischen Frühlingsanfang

Am 1. März beginnt meteorologisch und statistisch gesehen der Frühling. Doch in diesem Jahr wollen sich die Berechnungen mal so gar nicht daran halten. Anstelle von Wärme und Sonne mit Werten von um 10, vielleicht sogar über 15 Grad setzt der aktuelle 42-Tage-Wettertrend für Hamburg erneut auf ein Comeback der Kälte. Selbst zweistellige Minusgrade geistern durch die Trends - gepaart mit Schnee und Eis.
Das Wetter im Osten: Kurzzeitige Aufwärtstrends weichen erneut dem Winter

Nach ein paar seichten Plusgraden zeigen die taufrischen Vorhersagen in der experimentellen Langfrist schon wieder abwärts. Und das leider auch ziemlich heftig - erst mit Schnee und dann mit polarer Kaltluft und einer Wetterberuhigung. Das Ergebnis: Knackige Kälte flutet die Hauptstadt. Selbst Tiefstwerte bis an die -15 Grad wären angesichts dieses Szenarios denkbar - was die Temperaturen in den Bereich von Minusrekorden im zweiten Märzdrittel bringen könnte.
Das Wetter im Westen: Mild und nass, dann folgt ein Winter-Comeback

Sollte es tatsächlich so kommen, wie es diese Berechnungen zeigen, dann würde es selbst im Rheinland nochmals bitterkalt. Anfang März würde demnach auch im Westen unsere Landes polare Kaltluft für eine späte Rückkehr des Winters sorgen. Tagsüber mit Dauerfrost und nachts mit mäßigem, vielleicht sogar mit strengem Frost, also unter -10 Grad.
Lese-Tipp: Glatteis, Schneeglätte, Eisglätte & Reifglätte – Welche Glätte gibt es? Was sind die Unterschiede?
Das Wetter im Süden: Winter ohne Ende

Für die höheren Lagen in der Region Garmisch, die der aktuelle 42-Tage-Wettertrend zeigt, gilt: Der Winter hat noch einiges im Programm. Auf um oder über 1000 Metern Höhe bleibt es demnach wiederholt bei Schneefall mit entsprechenden Temperaturen. Tagsüber vereinzelt mit Höchstwerten bis in den leichten Plusbereich und nachts mit eisiger Kälte. Sogar Tiefstwerte bis um die -20 Grad sind nach wie vor Teil der Prognosen. Kurzum: Derzeit hat der Märzwinter in der Langfristvorhersage die besseren Karten und wir müssen die Daumen drücken, dass sich das Blatt noch wendet.
Wettervorhersage: So funktioniert unser 42-Tage-Wetter
Bevor sich die Menschen Gedanken um die Vorhersage von Wetter gemacht haben, sind ihnen schon gewisse Regelmäßigkeiten aufgefallen. Hieraus sind dann auch Bauernregeln entstanden. Das waren – wenn man so will – auch die ersten Formen der Langfrist-Wettervorhersagen. Bis heute ist in diesem Gebiet natürlich rasant viel passiert und wir sind Lichtjahre von den Ursprüngen entfernt.
Erste Wetterbeobachtungen und das Erkennen von Zusammenhängen und physikalischen Gesetzen gründeten die moderne Form der Wettervorhersage. Und die hat definitiv richtig viel zu bieten. Ein Teil der Vorhersagen zielt dabei auf Langfristprognosen ab. Ursprünglich vor allem für die Energiewirtschaft entwickelt, halten sie auch in unserer alltäglichen Wetterwelt mehr und mehr Einzug. Die experimentellen Monats- und Jahreszeiten-Vorhersagen des Amerikanischen Wetterdienstes NOAA beispielsweise. Und auch unser 42 Tage-Trend geht – basierend auf dem europäischen Wettermodell – in den Bereich von mehreren Wochen mit den Charts für Höchsttemperatur, Tiefsttemperatur und Niederschlag. Kombiniert mit dem Fachwissen unserer Meteorologen und Redakteurinnen und Redakteuren, um euch einen Blick über die aktuellen Trends und Fakten für die kommenden sechs Wochen zu geben.
Verwendete Quellen: eigene wetter.de-Recherche
*Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn ihr über diese Links ein Produkt kauft, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für euch entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann ihr ein Produkt kauft, bleibt natürlich euch überlassen.



