Eiszeit statt Frühlingsfeeling

42-Tage-Trend: Winter hat noch lange nicht fertig!

Selbst Freunde von Eis und Schnee dürften sich in Deutschland inzwischen vielerorts den Frühling herbei sehnen. Aber: Das wird wohl vorerst nichts. Denn der Polarwirbel schwächelt und damit droht die nächste Kälteschelle.

Das Wetter im Norden: Zweistellige Werte erst im März

42-Tage-Wettertrend für Hamburg
42-Tage-Wettertrend für Hamburg als Beispiel für den Norden Deutschlands (Stand der Vorhersage: 6. Februar 2026)

Geht es nach der aktuellen Berechnung im 42-Tage-Wettertrend, dann wird’s im Februar nichts in Sachen Plusgrade im zweistelligen Bereich. Immerhin: Ein erneutes Schneechaos ist momentan aber auch nicht prognostiziert. Stattdessen spekulieren die Prognosen auf eine Hochdrucklage, mit der allerdings erneut Frostluft zu uns weht. Erst im letzten Monatsdrittel soll der Norden dauerhaft auftauen, bevor mit der milderen Luft auch Tiefs und Regen folgen soll.

Das Wetter im Osten: Bibber-Berlin lädt zur nächsten Talfahrt ein

42-Tage-Wettertrend für Berlin
42-Tage-Wettertrend für Berlin als Beispiel für den Osten Deutschlands (Stand der Vorhersage: 6. Februar 2026)

Das Bibbern in der Hauptstadt ist ebenfalls noch nicht vorbei. Statt milder Frühlingsluft prognostiziert der taufrische 42-Tage-Wettertrend die nächste Kälteschelle. Schnee ist ebenso im Rennen, so dass die zweistelligen Minusgrade in den Nächten zwischendrin leider plausibel erscheinen. Erst im März soll der Winter langsam von der Wetterbühne verschwinden. Wir drücken die Daumen und wünschen für die nächsten Eis- und Schneelagen ein gutes Nervenkostüm.

Das Wetter im Westen: Erst nass, dann folgt im Straßenkarneval das große Zittern

42-Tage-Wettertrend für Köln
42-Tage-Wettertrend für Köln als Beispiel für den Westen Deutschlands (Stand der Vorhersage: 6. Februar 2026)

Eisbär-Kostüm gefällig? Noch ist Zeit, um sich zum Straßenkarneval in eine dickere Schale zu werfen. Sollte es tatsächlich so kommen wie es momentan in den experimentellen Trends berechnet wird, dann klopft Väterchen Frost punktgenau zum Straßenkarneval an. Dauerfrost und bitterkalte Nächte drohen - und könnten auch über den Aschermittwoch, 18. Februar, noch andauern. Und wann kommt im Westen der Frühling? Meteorologisch und kalendarisch natürlich im März - und auch das Wetter will sich in Anbetracht dieser Vorhersagen wohl daran halten.

Das Wetter im Süden: Volle Kanne in den Bergwinter

42-Tage-Wettertrend für Garmisch
42-Tage-Wettertrend für Garmisch als Beispiel für den Süden Deutschlands sowie die Berge (Stand der Vorhersage: 6. Februar 2026)

Wenn es schon im Flachland winterlich weitergeht, dann sieht es auf den Bergen natürlich auch nicht nach Frühling aus. Stattdessen zeigen die Hochlagen rund um Garmisch im eisigen Gewand. Wiederholt mit Schneefällen, denen trockene und aufgelockerte Abschnitte folgen. Eine bitterkalte Kombination, die die Temperaturen nachts in den freien Fall befördert. Selbst unter -20 Grad wären dann ganz locker denkbar.

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Wettervorhersage: So funktioniert unser 42-Tage-Wetter

Bevor sich die Menschen Gedanken um die Vorhersage von Wetter gemacht haben, sind ihnen schon gewisse Regelmäßigkeiten aufgefallen. Hieraus sind dann auch Bauernregeln entstanden. Das waren – wenn man so will – auch die ersten Formen der Langfrist-Wettervorhersagen. Bis heute ist in diesem Gebiet natürlich rasant viel passiert und wir sind Lichtjahre von den Ursprüngen entfernt.

Erste Wetterbeobachtungen und das Erkennen von Zusammenhängen und physikalischen Gesetzen gründeten die moderne Form der Wettervorhersage. Und die hat definitiv richtig viel zu bieten. Ein Teil der Vorhersagen zielt dabei auf Langfristprognosen ab. Ursprünglich vor allem für die Energiewirtschaft entwickelt, halten sie auch in unserer alltäglichen Wetterwelt mehr und mehr Einzug. Die experimentellen Monats- und Jahreszeiten-Vorhersagen des Amerikanischen Wetterdienstes NOAA beispielsweise. Und auch unser 42 Tage-Trend geht – basierend auf dem europäischen Wettermodell – in den Bereich von mehreren Wochen mit den Charts für Höchsttemperatur, Tiefsttemperatur und Niederschlag. Kombiniert mit dem Fachwissen unserer Meteorologen und Redakteurinnen und Redakteuren, um euch einen Blick über die aktuellen Trends und Fakten für die kommenden sechs Wochen zu geben.

Verwendete Quellen: eigene wetter.de-Recherche

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