Winter 2016/2017: So stehen die Chancen auf weiße Weihnachten

Weiße Weihnacht: Die Berggipfel könnten weiß sein, aber mehr auch nicht

Die etwas langweilige Hochdrucklage ohne nennenswerte Niederschläge wird sich pünktlich zum Heiligen Abend verabschieden. Heißt: Es wird nass. Aber: Es wird wohl auch ziemlich warm. So warm, dass wir Schneefall in den Niederungen mittlerweile mit Sicherheit ausschließen können. Dafür wird es vor allem Richtung Norden stürmisch.

Also: Es gibt meist grüne Weihnachten. Aber: Wo liegt denn die Schneefallgrenze? Sehr hoch - zumindest im Norden. Selbst in den Kammlagen der Mittelgebirge wird der Niederschlag im Laufe als Regen runterkommen. Nur im Schwarzwald, Harz, Bayerischer Wald und in den Alpen könnte es an Weihnachten tatsächlich weiß werden - zumindest auf den höchsten Gipfeln. Denn in den Tälern regieren Temperaturen von 5 bis 10 Grad, im Norden tweilweise noch darüber. Zu viel.

Die aktuellen Berechnungen können Sie jederzeit hier auf unserer Karte 'Chance auf weiße Weihnachten für Deutschland' abrufen.

Das sagt die Statistik der vergangenen Jahre

Statistisch gesehen gab es in nur 5 bis 30 Prozent aller Fälle in tiefen Lagen Schnee über die Weihnachtsfeiertage. Am schlechtesten hierfür sieht es mit 5 Prozent für den Nordwesten Deutschlands und das Rheinland aus, am Oberrhein und im Nordosten Deutschlands ist man mit 10 Prozent auch nicht deutlich besser aufgestellt. Erst in höheren Mittelgebirgslagen wie dem Schwarzwald oder dem Erzgebirge ist man dann bei der Hälfte aller Fälle, zu denen es Weihnachten weiß war. Eine Beinahe-Garantie mit über 90 Prozent existiert nur in den höheren Alpen. Dementsprechend hat man grundsätzlich gute Chancen, richtig zu liegen, wenn man grüne Weihnachten verspricht. Doch hat dies mit der aktuellen Wetterlage überhaupt nichts zu tun.