Nasses Feiertagswochenende

Wetter an Pfingsten ist keine Freude

von Karim Belbachir

Nach dem sonnigen Wochenende stürzt das Wetter in der kommenden Woche mit Gewittern und Unwettergefahr wieder ab. Müssen wir nun um das Pfingstwochenende fürchten?

So wird das Wetter an Pfingsten

Monatsprognose für den Mai in Deutschland
Der Mai mag es ausgerechnet an Pfingsten und in der Woche danach nass und wechselhaft.

Es wird wieder nass in der kommenden Woche und dabei fällt reichlich Niederschlag. Die Frage, ob es auch das darauffolgende Pfingstwochenende betrifft, ist also gar nicht so abwegig. Und durchaus: Es wird knapp. Laut der aktuellen wetter.de-Langfristprognose sind bis Sonntag Regenschauer mit von der Partie. Der größte Teil ist zwar schon vom Himmel gefallen, doch bis zum Wochenende wird es nass. Die Temperaturen sind im deutschlandweiten Durchschnitt auch nicht gerade berauschend. Die Anzeige auf dem Thermometer bewegt sich unterhalb der Frühlingsmarke von 15 Grad und steigt erst ab Pfingstmontag wieder an.

München noch am trockensten

Regenschauer und Gewitter in Deutschland
Regenwolken werden uns wohl auch am Pfingstwochenende begleiten.

Der Blick in den detaillierten 42-Tage-Trend zeigen dies auch. Während der Süden noch recht gut wegkommt, sieht es in anderen Landesteilen nasser aus. Im Osten, Westen und Norden scheint es ein verregnetes Wochenende zu werden. Immerhin lagen die Temperaturen in vielen Großstädten noch nahe an oder über der 15-Grad-Marke. Köln, Hamburg, Berlin lagen auch noch darüber. In München waren die Gradzahlen zwar niedriger, dafür war es noch die trockenste Region an dem langen Wochenende. Dafür ist auch die Pfingstferienwoche anschließend dort noch recht trocken und hat sogar Sommerwerte für uns parat. Im Norden hingegen fällt reichlich Niederschlag. Es sieht also so aus, als wenn für die meisten das Pfingstwochenende ins Wasser fällt.

Vorsicht bei der Langfrist

Langfristberechnungen sind mit entsprechender Vorsicht zu genießen. Denn mit den Computertrends über fünf bis zehn Tage im Voraus oder gar mit Blick auf ganze Monate oder Jahreszeiten hinaus verlassen wir die klassischen Wetterprognosen und wechseln in den experimentellen Bereich. Das sind eigentlich eher Hilfsmittel, die unter anderem der Energiewirtschaft dienen können.

(kfb)