Eisheilige lassen es krachen
Erst Sommer-Feeling, dann droht Unwetter-Gefahr
Das lange Wochenende geht vielerorts richtig schön weiter. Mit Spitzen über 25 Grad. Und das sollten wir genießen, denn die kalten Gestalten bringen uns den nächsten Wetterwechsel.
Oben im Video: Gewitter crashen Sommerwärme
Wochenende im Frühsommer-Modus dank Thomas

Hoch Thomas macht sich auch am Wochenende für unser Wetter stark. Nur der Osten wird von einer schlappen Wetterfront gestreift. In Summe sind hier aber nur am Samstag einzelne Schauer möglich. Eine weitere Ausnahme in puncto Regen- und Gewitterrisiko bilden am Sonntag noch die Berglagen, wo es zu Quellwolken und lokalen Gewittern kommen kann. Ansonsten heißt es: Raus in Freie mit viel Sonne und Höchstwerten zwischen 20 und 27 Grad.
Worauf muss ich achten?
Allergiker gegen Gräserpollen sollten in diesen Tagen des äußerst aktiven Pollenfluges ihre Medikamente und Strategien parat haben. Auch der Sonnenschutz sollte griffbereit sein. Immerhin bewegen sich die UV-Werte meistens bei 5 bis 8, was einer hohen bis sehr hohen Belastung entspricht. Ebenfalls mit Vorsicht ist der Sprung ins kühle Nass unserer Badeseen zu vollführen. Vielleicht erst einmal mit dem dicken Zeh antesten – meistens liegen die Wassertemperaturen in Seen bei gesäßkalten Werten 11 bis 15 Grad.
Wetterumschwung bringt sich in Stellung
Während wir den Traum vom feinen Frühsommer punktgenau zum Wochenende leben dürfen, entwickelt sich über Frankreich und Benelux ein Gewittertief, das uns dementsprechend von Westen her erreicht und mit dem sich ab der Nacht zu Montag teils kräftige Schauer sowie Blitz und Donner andeuten. Leider sind auch intensivere Wetterkapriolen zu erwarten. Zum Teil steigt die Unwetter-Gefahr deutlich an. Mit von der Partie sind neben blitzintensiven Gewittern ebenso Starkregen, Hagel und Sturmböen. Letztere treffen auf die volle Belaubung der Bäume mit einer entsprechenden Angriffsfläche – eine durchaus schadenträchtige Gemengelage.
Zum Ende der Eisheiligen kippt das Wetter auch im Nordosten

Betroffen sind zunächst der Süden und der Westen unseres Landes. Derweil bleibt es in der Nordosthälfte noch länger sonnig, trocken und sehr warm mit Höchstwerten bis 26 Grad. Erst ab Mittwoch, dem letzten Tag der Eisheiligen mit der Kalten Sophie, sind auch im Norden und Osten vermehrt gewittrige Regengüsse mit einer leichten Abkühlung denkbar, so dass sich die zweite Wochenhälfte und der Start ins Pfingstwochenende verbreitet wechselhafter präsentieren könnte.
(bal, mps)