Wetterlexikon: Wüste

Äußerst seltener Anblick: Schnee auf Sahara-Dünen
Äußerst seltener Anblick: Schnee auf Sahara-Dünen Januar 2018: Schnee in der Sahara 00:39

Was ist eine Wüste?

Wüsten sind Landstriche der Erde ohne oder mit höchstens fünf Prozent Vegetation. Häufig als Synonym zur Wüste verwendet wird die Sandwüste, die jedoch lediglich zwanzig Prozent aller Wüsten auf der Erde ausmacht. Sandwüsten entstehen aus vormaligen Kieswüsten durch Abrieb der Steine, sogenannte Bodenerosion, oder durch Einwehungen.

Von Sandwüste bis Kältewüste

Eine Wüste entsteht dort, wo entweder aufgrund von Wassermangel und hohen Temperaturen oder wegen zu niedriger Temperaturen keine oder nur sehr wenige Pflanzen gedeihen können. In den sogenannten Kältewüsten bedeckt häufig eine dicke Eis- und Schneeschicht die Landschaft.

Neben der Sandwüste und der Kieswüste können Trockenwüsten zudem aus Stein und Fels bestehen. Vor allem im Iran und Zentralasien gibt es auch Salzwüsten. Trotz der extremen Bedingungen in Trockenwüsten können hier tiefwurzelnde und wasserspeichernde Pflanzen wie Akazien und Kakteen existieren. Tiere, die in diesen Wüsten leben, sind vor allem Reptilien und Gliederfüßer wie Insekten und Skorpione.