Wetterlexikon: Wettersatelliten

Wetterlexikon: Wettersatelliten
Wettersatelliten liefern eine lückenlose Datenerfassung der Erde. © picture-alliance / dpa, Astrium, sm/sk

Was sind Wettersatelliten?

Ein Wettersatellit ist ein Instrument zur meteorologischen und klimatologischen Beobachtung der Atmosphäre. Dabei werden physikalische und chemische Vorgänge zum Zwecke der Überwachung, Vorhersage und Forschung des Wetters und Klimas beobachtet. Diese Methode zur Erfassung und Übertragung von Daten ist vor allem in Gebieten bedeutsam, in denen eine örtliche oder regionale Beobachtung ansonsten schwierig oder nicht möglich wäre, wie zum Beispiel über Ozeanen.

Es gibt geostationäre und polarumlaufende Wettersatelliten

Wettersatelliten sind mit hochmoderner Datenübertragungs- und Steuerungstechnik ausgestattet. Geostationäre Satelliten fliegen in einer Höhe von 35.800 Kilometern rotierend um die Erde. Dabei bleiben sie stets über einem bestimmten Punkt auf der Erde, was eine hohe Auflösung und Bildqualität gewährleistet. Dadurch kann eine Vielzahl von aufeinanderfolgenden Bildern bewertet werden. Polar umlaufende Wettersatelliten fliegen in ungefähr 800 Kilometer Höhe synchron zur Sonne. Durch die Kombination dieser Wettersatelliten ist eine lückenlose Datenerfassung der Erde möglich. Dabei können auch elektromagnetische Strahlen gemessen werden.