Wetterlexikon: Westwindzone

Wetterlexikon: Westwindzone
Eine andere Bezeichnung für die Westwindzone ist die Westdrift oder Westwinddrift. © picture alliance / dpa, Ingo Wagner, iwa gfh

Was ist eine Westwindzone?

Als Westwindzone werden die Gebiete zwischen den polaren und subtropischen Hochdruckgebieten bezeichnet. Man kann sie in allen Teilen der Welt zwischen dem 40. und 60. Breitengrad antreffen. Eine typische Eigenschaft der Westwindzone sind die westlichen Winde, welche dort vorherrschen. Gerade in den Höhen sind sie stark ausgeprägt.

Auf der Südhalbkugel ist die Westwindzone deutlich stärker als auf der Nordhalbkugel

Im klimatischen Bereich ist die Westwindzone durch wechselhaftes Wetter mit überwiegend gemäßigten Temperaturen gekennzeichnet. Die Witterung ist von den kurzlebigen Tief- und Hochdruckgebieten geprägt. Sie ziehen aus westlicher Richtung nach Osten über einen Ort hinweg.

Auf der Südhalbkugel kann man eine deutlich stärkere Westwindzone antreffen als auf der Nordhalbkugel. Der Grund ist, dass es im Norden kaum Landmassen und Gebirge gibt, welche die westlichen Winde behindern könnten. Ein weiterer Unterschied liegt im Winter vor, da die westlichen Höhenwinde stärker ausgeprägt sind als im Sommer. Die größten Temperaturunterschiede regieren zwischen den Polarkappen und Subtropen. Andere Bezeichnungen für die Westwindzone sind Westdrift oder Westwinddrift.