Wetterlexikon: Waldgrenze

Wetterlexikon: Waldgrenze
Durch den Klimawandel verschiebt sich die Waldgrenze langsam nach oben. © picture alliance / Franz Pritz /, Franz Pritz

Was ist eine Waldgrenze?

Die Waldgrenze kennzeichnet das Ende eines Baumbestandes in Höhenlagen. Natürlicherweise ist die von der Natur bestimmte Waldgrenze ab Höhen anzutreffen, ab denen zu tiefe Frostperioden oder zu tiefe Dauertemperaturen vorherrschen, dass eine Vegetation nicht oder nur ganz vereinzelt möglich ist.

Es gibt 8 verschiedene Typen der Waldgrenze

In den letzten Jahrzehnten nahm die Beeinflussung der Waldgrenze durch Menschenhand indirekt rapide zu, denn im Durchschnitt ist ein Temperaturanstieg von 0,6 Kelvin zu verzeichnen. Dies ist ein Anstieg, der für Gletscher und Vegetationen einen großen Unterschied bedeuten kann. Dadurch verschiebt sich die Waldgrenze allmählich in höhere Lagen, da dort die Bedingungen im Laufe der Zeit vegetationsfreundlicher wurden und werden.

Zur genaueren Abgrenzung hat man acht verschiedene Typen der Waldgrenze festgelegt: die klimatische, arktische, antarktische, alpine, Expositions-, Wüsten-, hygrische und die edaphische Waldgrenze.