Wetterlexikon: Verdampfung

Wetterlexikon: Verdampfung
Das Verdampfen ist der Übergang einer Flüssigkeit vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand. © SVERDELOV SERG, SERGEJ SVERDELOV

Was ist eine Verdampfung?

Aus physikalischer Sicht ist der Übergang vom flüssigen in den gasförmigen Zustand als Verdampfung zu bezeichnen. Die Verdampfungsstärke hängt mit diversen Faktoren zusammen, etwa dem Umgebungsdruck oder der Flüssigkeitstemperatur. Je wärmer eine Flüssigkeit ist, desto höher ist der Verdampfungsdruck und mehr Flüssigkeit kann verdampfen. 

Wasser verdampft ab 100 ° Grad

Ist der Verdampfungsdruck gleich dem Umgebungsdruck, beginnt die Flüssigkeit zu sieden. Wasser verdampft ab einer Temperatur von 100 °C.

Auch in klimatologischen Vorgängen kommt es manchmal zur Verdampfung. In den meisten Fällen kommt im Wetterbereich jedoch die Verdunstung zum Einsatz. Dies ist der häufiger auftretende Phasenübergang unterhalb des Siedepunktes. Allerdings kann in der Nähe von Vulkanen oder anderen heißen Bereichen oder unter extremen Bedingungen auch eine Verdampfung vorkommen. Das verdampfte Wasser formiert sich später zu Wolken und kann zu Regen führen.