Wetterlexikon: Vegetationsperiode

Wetterlexikon: Vegetationsperiode
Die Vegetationsperiode ist der Zeitraum des allgemeinen Wachstums der Pflanzen innerhalb eines Jahres. © dpa, Julian Stratenschulte, jst lop

Was ist eine Vegetationsperiode?

Als Vegetationsperiode versteht man die Zeit, in der sich Pflanzen weiterentwickeln: Sie wachsen, blühen und bilden dann Früchte aus. Das Gegenteil ist die Vegetationsruhe. Die Vegetationsperiode wiederholt sich rhythmisch im Jahr.

Nur in Klimazonen mit ausgeprägten Jahreszeiten gibt es Vegetationsperioden

Wann sie beginnt, ist von der Lufttemperatur und den jeweiligen Pflanzen abhängig. Bei vielen Pflanzen fängt sie bereits bei einer Temperatur von 5° Celsius an, bei manchen auch erst bei 10° Celsius. Auch unterscheidet sich die Art der Vegetationsperiode der jeweiligen Pflanzenarten. Bei Sträuchern und Bäumen beginnt sie mit dem Austreiben der Blätter und endet mit dem Blattfall, bei ein- und zweijährigen Pflanzen mit der Keimung und dem Absterben. Bei immergrünen Pflanzen wird sie durch den Beginn und den Stillstand des aktiven Wachstums eingegrenzt.

Die Vegetationsperiode tritt nur in Klimazonen mit ausgeprägten Jahreszeiten auf. Da die Jahreszeiten von Temperatur- und Niederschlagsschwankungen hervorgerufen werden, ist die Vegetationsperiode nur in den arktischen, subtropischen und gemäßigten Klimazonen möglich.