Hitzetief und Kältehoch

Wetterlexikon: Thermische Druckgebilde

Was ist ein thermisches Druckgebilde?

Der Begriff des thermischen Druckgebildes ist ein Oberbegriff für Hitzetiefs und Kältehochs, die beide infolge veränderter Luftdichte aufgrund der vertikalen Ausbreitung kalter bzw. warmer Luftmassen auftreten. Sie reichen im Normalfall nicht weit in die Höhe. Thermische Druckgebilde lassen sich anhand der atmosphärischen Druckverteilung immer als einzelne Luftmassenräume ausmachen. In Tiefdruckräumen herrscht demzufolge erkennbar weniger Druck als in den restlichen Luftmassen. In Hochdruckgebieten verhält es sich umgekehrt.

Das passiert bei Hitzetiefs und Kältehochs

Im innersten Kern eines Tief- oder Hochdruckgebiets lässt sich stets der Extremdruckwert des gesamten Gebiets messen. Bei Hitzetiefs steigt Luft mit verminderter Dichte zur Umgebungsluft auf. Es handelt sich dabei um bodennah erwärmte Luftmassen. Beim Kältehoch sinken Luftmassen mit erhöhter Dichte im Vergleich zur Umgebungsluft dagegen aufgrund ihres schwereren Gewichts ab. Diese Luftmassen sind durch das Absinken zugleich kälter als die restliche Luft.