Wetterlexikon: Sublimation

Was ist Sublimation?

Sublimation bezeichnet den direkten Übergang eines Stoffes von dem festen in den gasförmigen Aggregatzustand, also das Ausgasen eines Feststoffes. Wird einem festen Stoff, wie zum Beispiel Eis, genug Energie in Form von Wärme zugeführt, verflüssigt er sich oder schmilzt, der Stoff geht also vom festen in den flüssigen Zustand über. Führt man weitere Energie zu, so verdampft die Substanz – ein Übergang von der flüssigen in die gasförmige Phase.

Bei welchen Temperaturen diese Übergänge für eine bestimmte Substanz stattfinden, hängt vom Umgebungsdruck ab. Bei bestimmten Kombinationen von Druck und Temperatur existiert allerdings keine flüssige Phase, sondern der Stoff sublimiert direkt von der festen in die gasförmige Phase. Die genauen Verhältnisse für diese Vorgänge werden oft in Phasendiagrammen dargestellt. Die zur Sublimation benötigte Energie ist die Summe aus Verdampfungsenergie und Schmelzenergie. Den umgekehrten Vorgang, den direkten Übergang eines Gases in die feste Phase, bezeichnet man als Resublimation.