Dunkle Stellen auf der sichtbaren Sonnenoberfläche

Wetterlexikon: Sonnenflecken

Wetterlexikon: Sonnenflecken
Blick durch ein Teleobjektiv mit speziellem Filter auf die Sonne . Deutlich sind Sonnenflecken am unteren Rand zu sehen. © dpa, Patrick Pleul

Was sind Sonnenflecken?

Auf den ersten Blick erscheint die Oberfläche der Sonne sehr glatt, doch dies trifft nicht zu. Sogenannte Sonnenflecken sind Flecken auf der Sonnenoberfläche, welche mit einem geeigneten Sonnenfilter sichtbar gemacht werden können. Sie befinden sich in der Photosphäre der Sonne, der scharf begrenzten und etwa 400 Kilometer dicken Sonnenoberfläche.

Sonnenflecken treten auch in Gruppen auf

Die Sonnenflecken haben eine deutlich geringere Temperatur als der Rest der Sonnenoberfläche. Die Photosphäre hat eine Temperatur von 5.000 bis 6.000 Grad. Bei einem Sonnenfleck liegt diese hingegen bei 2.500 bis 5.000 Grad. Deshalb kann er als ein schwärzliches Gebiet über den Sonnenfilter wahrgenommen werden.

Sonnenflecken bestehen aus einem Kerngebiet, welches als Umbra bezeichnet wird. Weiterhin gehört zu den Flecken ein Außengebiet, das Penumbra. Die Sonnenflecken entwickeln sich an dem Platz, wo das gigantische Magnetfeld der Sonne gestört ist. Sie treten auch in Gruppen auf. Durch den Sonnenzyklus ist es üblich, dass die Flecken nicht immer zu sehen sind.