Die Menge an aufgenommener Sonnenenergie

Wetterlexikon: Solarkonstante

Wetterlexikon: Solarkonstante
Sonnenstrahlen durchbrechen die Wolkendecke. © picture alliance / blickwinkel/H, H. Baesemann

Was ist eine Solarkonstante?

Die Solarkonstante bezeichnet die Menge an aufgenommener Sonnenenergie pro Zeit- und Flächeneinheit, gemessen auf einer planen Oberfläche außerhalb der Erdatmosphäre. Diese wird auch als extraterrestrische Sonnenbestrahlungsstärke bezeichnet. Wenngleich es sich bei der Solarkonstante nicht im engeren Sinne um eine Naturkonstante handelt, so wird sie doch in der Theorie als solche behandelt.

Die Sonnenstrahlung ist nur weitestgehend konstant

Auch wenn die Sonnenstrahlung weitestgehend konstant ist, so kommt es auch auf der Erde zu jahresperiodischen Schwankungen, die auf Gegebenheiten in der Erdumlaufbahn zurückzuführen sind. Auch die Wetterbedingungen wirken auf die auf der Erde zu messenden Sonneneinstrahlungswerte ein.

Aus der Solarkonstante und dem Erdradius lässt sich eine stündliche Sonneneinstrahlung von rund 174 Petawatt ermitteln. Aus dem Umstand, dass der Weltenergiebedarf rund 140 Petawattstunden pro Jahr beträgt, lässt sich schließen, dass die Sonne innerhalb von nur einer Stunde mehr Energie an die Erdoberfläche abgibt, als innerhalb eines gesamten Jahres von der Weltbevölkerung verbraucht wird.