Raumflugkörper, die einen Himmelskörper zu wissenschaftlichen, militärischen oder kommerziellen Zwecken untersuchen

Wetterlexikon: Satelliten

Wetterlexikon: Satelliten
Geostationärer Orbitsatellit über der Erde, 3D-Darstellung. © picture alliance / imageBROKER, John Pulsipher

Was sind Satelliten?

Satelliten sind Raumflugkörper, die vom Menschen in eine gleichbleibende Umlaufbahn gebracht werden, um einen Himmelskörper zu wissenschaftlichen, militärischen oder kommerziellen Zwecken zu untersuchen. Dabei werden Daten empfangen, gespeichert, verstärkt und weitergesendet.

Mit Hilfe von Satelliten lassen sich für gefährliche Wetterphänomene wichtige Vorhersagen treffen

Zur Ausstattung von Satelliten zählen Sende- und Empfangsantennen, Solarzellen und Messinstrumente sowie Treibstofftanks und Steuerungsvorrichtungen. Außerdem verfügen Satelliten über hochentwickelte Sensoren zur Aufnahme von Bildern. In elliptischen oder kreisförmigen Bahnen werden Erdsatelliten vielfach zur Aufnahme, Weiterleitung und Bewertung von Wetterdaten eingesetzt.

Die sogenannten Wettersatelliten dienen der Beobachtung chemischer und physikalischer Entwicklungen in der Atmosphäre der Erde mit dem Ziel der meteorologischen Auswertung. Diese Bewertungsmöglichkeiten sind insbesondere in ansonsten schwer zugänglichen Gebieten der Erde hilfreich. Eine genauere Bestimmung der für die Wetterentwicklung maßgeblichen Daten wäre ohne die Datenübertragung nur erschwert möglich. Vor allem bei einer Vorhersage gefährlicher Wetterphänomene – wie Wirbelstürme, Sturmfluten oder starke Niederschläge – gewährleisten Wettersatelliten in der Regel eine frühzeitige Warnung der betroffenen Bevölkerung.