Mit der Richterskala lassen sich Aussagen über die Stärke von Erdbeben treffen

Wetterlexikon: Richterskala

Was ist eine Richterskala?

Die Richterskala ist eine der gebräuchlichsten Skalen, die zur Bestimmung der Stärke von Erdbeben herangezogen wird. Namensgebend ist einer der beiden Erfinder, der amerikanische Erdbebenforscher, Charles Francis Richter. Dieser entwickelte die Richterskala 1935 unter dem Namen ML-Skala zusammen mit dem deutschen Seismologen Beno Gutenberg.

Stärke 10 auf der Richterskala sind nahezu unmöglich

Mit Hilfe der Richterskala lässt sich die Stärke eines Erdbebens in Bereich seines Epizentrums bestimmen. Dazu wird die Energiefreisetzung (Magnitude) bei einem Beben gemessen.

Auf der Erde ist es nahezu unmöglich, dass Erdbeben eine Stärke von 10 erreichen – daher beinhaltet die Richterskala nur Werte von 1-10. Die einzelnen Zahlen auf der Skala zeigen an wie stark das Erdbeben ist. Die Stärke wird anhand von Auswirkungen auf die Umwelt und Häufigkeit definiert. Kleinere Erdbeben unter 2 sind nicht spürbar und treten bis zu 8000 Mal pro Tag auf. Erdbeben der Stärke 6 bis 7 können hingegen Zerstörungen in einem Umkreis von 70 km verursachen.