Wetterlexikon: Reizklima

Was ist ein Reizklima?

Wetterlexikon: Reizklima
Mit Sonne, Salzwasser und Wind wirkt sich das Reizklima an der See auf Haut und Atmewege positiv aus.

Als Reizklima werden Wetterbedingungen bezeichnet, die den menschlichen Körper und das Wohlbefinden positiv beeinflussen. Zwei Extreme sind etwa die Bedingungen im Gebirge und an der See. Im Gebirge herrscht eine hohe UV-Einstrahlung, auf die der Körper beispielsweise mit der Bildung von Vitamin D reagiert. An der See herrscht starker Wind und kühle, salzige Luft, die der Körper mit erhöhten Antikörpern kompensiert. Die Wirkungen des Reizklimas auf den Körper sind also erwünscht, um den Körper und Organismus anzuregen.

Dabei soll der Körper durch Temperaturschwankungen, hohe Windgeschwindigkeiten, geringeren Sauerstoffgehalt in der Luft oder niedrigere Temperaturen zur langfristigen Bildung von Abwehrkräften oder erhöhtem Stoffwechsel angeregt werden. Dieser Effekt wird entweder in reizstarken oder reizschwachen Regionen, wie Hoch- und Mittelgebirge, unterschiedlich ausgeprägt forciert. Das Gegenteil eines Reizklimas ist das Schonklima, das bei sehr schwachem Immunsystem hilfreich ist.