Wetterlexikon: Pulverschnee

Wetterlexikon: Pulverschnee
Pulverschnee eignet sich perfekt zum Skifahren. © imago/Action Pictures, Peter Schatz, imago stock&people

Was ist Pulverschnee?

Schnee, welcher extrem trocken ist und aus Flocken besteht, die eine eher glatte Kristallstruktur aufweisen und sich somit nicht stark zusammenfügen können, wird als Pulverschnee bezeichnet. Selbst unter Druck klebt Pulverschnee nicht zusammen. Er besitzt eine Dichte, die weniger als 60 kg/m³ beträgt.

Besonders in den Alpen gibt es Pulverschnee

Aus dem pulverartigen Schnee lassen sich zwar schlecht Schneemänner oder Iglus bauen, aber dafür eignet er sich ideal zum Skilaufen. Die Skier gleiten sanft über den Pulverschnee. Der pulvrige Schnee tritt in allen Gebieten auf, in denen es kalt ist und die Temperaturen dauerhaft unter 0 Grad Celsius liegen.

Pulverschnee besitzt den Vorteil, dass er durch seine geringe Dichte seltener zu einer spiegelglatten Oberfläche führt. Besonders in den Alpenregionen kommt Pulverschnee vor. Einige Gebiete in den USA können durch ihre Lage eine ganz besondere Art des Pulverschnees anbieten, den sogenannten Champagne-Powder. Dieser ist besonders weich und lässt sich ideal befahren.