Instrument zur Messung photometrischer Größen

Wetterlexikon: Photometer

Wetterlexikon: Photometer
08.06.2003: Der US-amerikanische Künstler und Fotograf Spencer Tunick prüft mit seinem Handphotometer das Morgenlicht. © picture-alliance / dpa, Julian_Martin, aa_fob

Was ist ein Photometer?

Photometer dienen der Bestimmung der Lichtintensität, der Lichtstärke oder der Leuchtdichte. Die Ermittlung photometrischer Größen findet in verschiedenen Bereichen Anwendung, so zum Beispiel in der Astronomie im Rahmen der Helligkeitsbestimmung von Himmelskörpern, in der Chemie bei der analytischen Untersuchung von Lösungen oder in der Fotografie zur Bestimmung der erforderlichen Belichtungsdauer.

Früher fotoelektrische Photometer - heute CCD-Photometer

Fotoelektrische Photometer wurden erstmals Ende des 19. Jahrhunderts in England angewandt. Durch die Entwicklung der digitalen Fototechnik verloren fotoelektrische Photometer jedoch mehr und mehr an Bedeutung. Die heute eingesetzten CCD-Photometer (CCD-Teilchendetektoren) basieren auf dem fotoelektrischen Effekt des Siliziums. Bei Belichtung werden an der Stelle, an denen das Licht eintrifft, Elektronen freigesetzt.

Die verschiedenen Arten von Photometern reichen von visuellen Photometern mit sehr geringer Genauigkeit, bei der ein Vergleich zweier Lichtquellen mit bloßem Auge vorgenommen wird, über lichtelektrische Lichtmessgeräte bis zu thermoelektrischen Photometern, die die eintreffende Strahlung über die Erwärmung geschwärzter Empfängerflächen ermitteln und so auch Infrarotstrahlung erfassen können.