Durch die Nordwetterlage gelangt eine nördliche Luftströmung nach Mitteleuropa

Wetterlexikon: Nordwetterlage

Was ist eine Nordwetterlage?

Wetterlexikon: Nordwetterlage
Im Volksmund wird die wechselhafte Nordwetterlage auch Aprilwetter genannt.

Bei der Nordwetterlage oder auch Nordlage ruht über dem Baltikum, Skandinavien und Westrussland ein zentrales Tiefdruckgebiet. Die Britischen Inseln und der Ostatlantik befinden sich zugleich unter Hochdruckeinfluss. Arktische Kaltluft bringt ein ausgeprägtes Schauerwetter mit sich. Der Begriff Nordwetterlage stammt von dem vorherrschenden Wind aus nördlicher Richtung. Durch die Nordwetterlage gelangt eine nördliche Luftströmung nach Mitteleuropa. Die Frontalzone erstreckt sich etwa vom Nordmeer bis zum Mittelmeer. Im Volksmund wird diese wechselhafte Wetterlage auch Aprilwetter genannt.

Die Nordwetterlage tritt häufig im Frühjahr auf

Typische Anzeichen für die Nordwetterlage sind Temperaturen unterhalb des Durchschnitts und ein Wechsel aus Sonne und Wolken mit Regen, Graupel oder Schnee. Der Wind weht aus dem Norden. Im Winter kommt es meist zu Frost und Schneefall. In den Nordalpen bilden sich dichte Wolken und es gibt lang andauernde Niederschläge. In den südlichen Alpen hingegen werden die Wolken durch den Nordföhn aufgelockert. Auch im Frühling und im Herbst kann es in klaren Nächten Frost geben.