Subtropische Klimazone

Wetterlexikon: Mittelmeerklima

Wetter-Lexikon: Mit dem Mittelmeerklima werden häufig auch angenehmes Urlaubswetter und eine einheitliche Vegetation in Verbindung gebracht.
Mit dem Mittelmeerklima werden häufig auch angenehmes Urlaubswetter und eine einheitliche Vegetation in Verbindung gebracht. © picture alliance, Reinhold Tscherwitschke

Was ist das Mittelmeerklima?

Das Mittelmeerklima ist als Teil des subtropischen Klimas gekennzeichnet durch heiße und trockene Sommermonate mit hoher Sonnenscheindauer und milde, regenreiche Wintern. Die subtropische Klimazone wird auch als Winterregenklima der Westseiten bezeichnet.

Im Sommer sorgt der subtropische Hochdruckeinfluss dafür, dass sich die absinkende Luft erwärmt. Dadurch lösen sich die Wolken auf. Dies verhindert die Entwicklung von Niederschlägen. Die Verlagerung des subtropischen Hochdruckgebietes in der Winterzeit nach Süden zieht in der Folge außertropische Westwinde nach sich, die Druckgebiete mit Niederschlägen transportieren.

Mit dem Mittelmeerklima werden häufig auch angenehmes Urlaubswetter und eine einheitliche Vegetation in Verbindung gebracht. Der Bezeichnung entsprechend herrscht das Mittelmeerklima im Mittelmeerraum, aber auch zum Beispiel in Kalifornien oder Südafrika treten diese Wettereigenschaften auf. Der Bereich des Mittelmeerklimas stellt die flächenmäßig kleinste Klimazone der Erde dar. Die mediterranen Bereiche werden aufgrund des Wetters stark von Touristen frequentiert. Im Landesinnern herrschen oft witterungsbedingte Engpässe bei der Wasserversorgung der Landwirtschaft.