Wetterlexikon: Meteore

ARCHIV - Drei Sternschnuppen ziehen ihre Bahnen (Archivfoto vom 13.11.2005, aufgenommen in Nucknitz/Sachsen). Ein kosmisches Feuerwerk erstrahlt in den kommenden Nächten am Firmament: Der Sternschnuppenstrom der Perseïden regnet wie jedes Jahr im Aug
Sternschnuppenregen erwartet © dpa, Z1060 Wolfgang Wittchen

Was sind Meteore?

Als Meteore (altgriech. in der Luft schwebend) werden im Allgemeinen bestimmte Leucht- bzw. Wettererscheinungen in der Atmosphäre der Erde bezeichnet. Vor allem die umgangssprachlichen Sternschnuppen sind eigentlich Meteore. Diese ionisieren bei ihrem Eindringen in die Erdatmosphäre Lufteilchen und bringen sie so zum Leuchten. 

Meteore die auf der Erde auftreffen, heißen Meteoriten

In den meisten Fällen verglüht ein Meteor auf dem Weg zur Erdoberfläche vollständig. Kommt ein Meteor auf der Erdoberfläche an, wird er als Meteorit bezeichnet.

Bei den meisten Meteoren, die täglich die Erde erreichen, handelt es sich um Körper mit einem Durchmesser von weniger als 1 bis 10 mm und einer Masse kleiner als 2 mg. Die Wissenschaft, welche sich mit der Erforschung und Erkundung von Meteoren befasst, ist die Meteorkunde. Der Deutsche Wetterdienst unterscheidet in der Erdatmosphäre vier Arten von Meteoren, die unter Umständen sichtbar sein können: Elektrometeore, Hydrometeore, Lithometeore und Photometeore.