Wetterlexikon: Mesosphäre

Die Erdatmosphäre ist die gasförmige Hülle der Erde. Die unterste der fünf Hauptschichten ist die Troposphäre. Hier spielt sich das gesamte Wettergeschehen ab. (Den vollständigen Text finden Sie nach dem Download der Hires-Vektor-Datei bzw. der Hires
Die Mesosphäre ist die mittlere der fünf Hauptschichten der Erdatmosphäre. © picture-alliance/ dpa-infografik, dpa-infografik

Was ist die Mesosphäre?

Das Wort „Mesosphäre“ stammt von dem griechischen „Mesos“ für Mitte und „Sphaira “, was Kugel bedeutet. Die Mesosphäre ist die mittlere der fünf Hauptschichten der Erdatmosphäre. Die Mesosphäre erstreckt sich von der Stratopause (Grenze zur Stratosphäre in ca. 50 Kilometern Höhe) bis zur Mesopause (Grenze zur nächsten Sphäre in 80 Kilometern Höhe).

Die Mesosphäre besteht überwiegend aus leichten Gasen

In der Mesosphäre herrscht anfangs eine Temperatur von ca. 0 °C. Das liegt daran, dass die Luft in der Mesosphäre sehr ausgedünnt ist. Es ist kaum noch Ozon vorhanden, das ansonsten die energiereichen UV-Strahlungen absorbiert und so für Wärme sorgt. Je nach Jahreszeit kann die Temperatur innerhalb der Mesosphäre auf bis zu -90 °C in 80 Kilometern Höhe fallen.

Die Temperaturabnahme liegt bei durchschnittlich 3 Kelvin pro Kilometer. Ansonsten ist die Temperatur in der Mesosphäre konstant und steigt erst wieder in der Thermosphäre, nach Sonnenaktivität, auf bis zu 2.000 °C an. Die Mesosphäre besteht überwiegend aus leichten Gasen.