Gewitter, tropische Stürme, Fronten

Wetterlexikon: Mesoklima

Was ist das Mesoklima?

Die typischen Prozesse eines Mesoklimas belaufen sich auf Gewitter, tropische Stürme, Fronten und großräumige Wolkencluster.
Tropensturm "Hanna" über der Dominikanischen Republik.

Meteorologen verstehen unter dem Mesoklima den Bereich, der zwischen dem Mikroklima und dem Makroklima liegt. Das Makroklima wird durch große Prozesse bestimmt, wobei das Mikroklima von kleinen und lokalen Vorgänge festlegt wird. Das Mesoklima beschreibt eine Mischung aus beiden Prozessen.

Zahlreiche Phänomene des Stadtklimas hängen mit dem Mesoklima zusammen

Die gesamten Vorgänge des Mesoklimas umfassen etwa eine horizontale Ausdehnung von bis zu 2.000 Kilometern. Seine Lebensdauer beläuft sich auf eine Stunde bis zu einer Woche. Einige der wichtigsten Werte für das Mesoklima sind die Geländebeschaffenheit, die Temperatur, die Erdoberfläche und die Neigung von Hängen.

Die typischen Prozesse eines Mesoklimas belaufen sich auf Gewitter, tropische Stürme, Fronten und großräumige Wolkencluster. Zusätzlich hängen zahlreiche Phänomene des Stadtklimas mit dem Mesoklima zusammen. Darunter kann zum Beispiel die Hitzeinsel fallen. Allerdings wirken großskalige und lokale Einflüsse stark auf das Mesoklima ein, weshalb sich nur schwer Vorhersagen treffen lassen