Höhenlage von Städten, Bergen und Regionen

Wetterlexikon: Meereshöhe

Der am tiefsten begehbare Punkt der Erde - etwa 420 Meter unter dem Meeresspiegel - liegt am toten Meer.
Totes Meer: Der am tiefsten begehbare Punkt der Erde - etwa 420 Meter unter dem Meeresspiegel. © deutsche presse agentur

Was ist eine Meereshöhe?

Die Höhe über dem Meeresspiegel, die sogenannte Meereshöhe, ist eine objektive Angabe der Höhenlage von Städten, Bergen und Regionen. Die Zahlen bezeichnen die Differenz zu einem festgelegten Nullpunkt. Dieser ist aus mehrjährigen Beobachtungen entstanden und repräsentiert den mittleren Meeresspiegel.

Die Meereshöhen können innerhalb eines Landes stark schwanken

Heutzutage können Wissenschaftler die Höhenlage verschiedener Punkte sehr genau bestimmen. Die Meereshöhe ist unter anderem für das vorherrschende Wetter verantwortlich.

Die Schneegrenze wird vielfach in Form einer Höhenlage angegeben und auch Wind, Regen und Temperatur weichen in unterschiedlichen Meereshöhen voneinander ab. Orte mit einer niedrigen Höhenlage sind einem höheren Risiko von Überschwemmungen ausgesetzt, sofern sie in der Nähe eines Flusses oder eines Sees liegen. Die Meereshöhen können innerhalb eines Landes stark schwanken, beispielsweise in Deutschland. Andere Länder, unter anderem die Niederlande, weisen zum großen Teil eine relativ gleichmäßige Höhenlage auf.