Grundbedingungen relativ konstant

Wetterlexikon: Makroklima

Makroklimata befinden sich in einem empfindlichen Gleichgewicht zueinander und beeinflussen sich gegenseitig enorm
Die Makroklimata befinden sich in einem empfindlichen Gleichgewicht zueinander und beeinflussen sich gegenseitig enorm. © denisismagilov - Fotolia

Was ist das Makroklima?

Das Makroklima, auch Großklima genannt, ist das Klima einer ganzen Region oder eines Kontinents. Auch das Weltklima mit den globalen Windströmungen und die Bedingungen der Meeresströme gehören dazu. Die Ausdehnung einer Klimazone beträgt dabei erheblich mehr als 500 Kilometer.

Geographischen Lage und die Zirkulation

Die Effekte eines solchen Klimas sind dabei nicht nur saisonal immer wieder wirksam, sondern bestimmen die gesamte Wetterlage. Deshalb werden auch der Regenwald am Amazonas und wiederkehrende Wetterphänomene wie der Monsun oder El Niño dazu gezählt.

Die Makroklimata befinden sich in einem empfindlichen Gleichgewicht zueinander und beeinflussen sich gegenseitig enorm. Die klimatischen Grundbedingungen ergeben sich dabei aus vielen Faktoren wie der geographischen Lage oder der Zirkulation. Während bei einem Mikroklima und einem Mesoklima die Bedingungen der unteren Luftschicht entscheidend für die Bildung sind, sind beim Makroklima die Grundbedingungen relativ konstant. Eine genaue Abgrenzung der einzelnen Klimagrößen ist jedoch auch hier durch die wechselseitige Beeinflussung kaum möglich.