Das Windmaximum in der unteren Troposphäre zwischen 1.000 und 2.000 Metern Höhe

Wetterlexikon: Low Level Jet

Was ist der Low Level Jet?

Wetterlexikon: Low Level Jet
Ein Ballon mit einer Ozon- und Radiosonde steigt in den Himmel.

Der Low Level Jet, auch Strahlstrom oder Grenzschichtstrahlstrom genannt, ist ein Windzug in der unteren Troposphäre, welcher zwischen einer Höhe von 1.000 und 2.000 Metern liegt. Jedoch wird der Begriff Low Level Jet in manchen Fällen auch für einen Windzug zwischen 2.000 und 5.000 Metern Höhe verwendet. Meteorologisch korrekt meint der Begriff jedoch das Windmaximum in der unteren Troposphäre, also in 1 bis 2 Kilometern Höhe.

Durch Schauer oder Gewitter können Teile der Luft des Low Level Jets bis auf den Erdboden gelangen

Der Low Level Jet wird im Gegensatz zum einfachen Jet von Bewegungen an der Oberfläche beeinflusst. Je flacher er ist, desto stärker kann der Wind sein. Besonders gut kann man den Low Level Jet in Diagrammen der Radiosondenaufstiege erkennen, welche bis 2.000 Meter Höhe erfolgen. Sie nehmen die genaue Windgeschwindigkeit auf. Durch Schauer oder Gewitter ist es außerdem möglich, dass Teile der Luft des Low Level Jets bis auf den Erdboden gelangen.