Leuchterscheinung um Mond oder Sonne

Wetterlexikon: Korona

Wetterlexikon: Korona
Für die Entstehung eines Mondhofes sind dünne Wolken verantwortlich. © picture alliance / blickwinkel/N, N. Dautel

Was ist Korona?

Als Korona (vom lateinischen Wort Corona: Kranz, Krone) oder als Hof bezeichnet man eine unter bestimmten Wetterbedingungen auftretende Leuchterscheinung um den Mond oder die Sonne.

Die Korona verändert sich mit den Wolken

Während Koronen vom Sonnenlicht meist überstrahlt werden, ist das Phänomen des Mondhofes recht häufig zu beobachten. Für seine Entstehung sind dünne Wolken verantwortlich, die am Mond vorüberziehen. Das Licht beugt sich an ihren Wassertröpfchen und wird von der Erde aus als weiße Scheibe um den Mond wahrgenommen. Diese Scheibe – auch Aureole genannt – hat meist einen gelben bis rötlichen Rand. Bei günstigen Bedingungen ist sie von weiteren farbigen Ringen umgeben, und zwar – von innen nach außen – in Blau, Grün, Gelb und schließlich Rot.

Die Korona verändert sich mit den Wolken. Je nach Größe der Wassertröpfchen wächst oder schrumpft ihr Durchmesser. Auch die Ringe variieren. Blickt man durch eine beschlagene Glasscheibe auf eine Lampe, kann man ebenfalls Koronen sehen.