Das Zusammenlaufen von Stromlinien auf der sogenannten Stromlinienkarte

Wetterlexikon: Konfluenz

Wetterlexikon: Konfluenz
Bei einer Konvergenz fließen Winde von einem Gebiet mit hohem in ein Gebiet mit niedrigem Druck. Die Konfluenz ist aber von solchen Strömen weitgehend unabhängig. © deutsche presse agentur

Was ist Konfluenz?

Der Begriff der Konfluenz bezeichnet das Zusammenlaufen von Stromlinien auf der sogenannten Stromlinienkarte. In der Regel handelt es sich dabei um Gletscherwinde, doch auch andere Luftströme können darunter gefasst werden. Durch das Zusammentreffen der einzelnen Luftströme wird allerdings häufig nicht die Luftmasse pro Volumeneinheit verändert, denn beim Zusammentreffen werden die Winde häufig beschleunigt. Das Gebiet, in dem Luftströme zusammenfließen, wird Konvergenzzone genannt.

Der Gegensatz zur Konfluenz ist die Diffluenz

Bei der Konfluenz fließen die einzelnen Stromlinien, also einzelne Luftströme, in einem atmosphärischen Strömungsfeld zusammen. Dabei spielt Konvergenz, also ein Luftstrom zum Ausgleich eines Tiefdruckgebietes, keine Rolle. Bei einer Konvergenz fließen Winde von einem Gebiet mit hohem in ein Gebiet mit niedrigem Druck. Die Konfluenz ist aber von solchen Strömen weitgehend unabhängig. Der Gegensatz von dem Zusammenströmen durch die Konfluenz ist das Auseinanderströmen, der Diffluenz.