Kleinste Teilchen, die in der Luft schweben

Wetterlexikon: Kondensationskerne

Wetterlexikon: Kondensationskerne
In der Luft befinden sich zahlreiche flüssige, feste und gasförmige Partikel. © imago images / Kickner, via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Was sind Kondensationskerne?

Ein Teil der Partikel, die häufig aus der Industrie und den Kraftwerken stammen, fungiert aufgrund seiner hygroskopischen Eigenschaften, also der Fähigkeit einer Wasseranlagerung, als Kondensationskern. Bei Partikeln handelt es sich um kleinste Teilchen, welche in der Luft schweben. An ihnen findet zum Teil bereits bei einer Wasserdampfsättigung von 80 Prozent eine Kondensation statt. In der Atmosphäre führt Kondensation zu Wolkenbildung und in der Folge zu Niederschlag.

Wichtige Kondensationskerne sind die Salzpartikel

Kondensation, die Bildung von Wassertröpfchen, setzt ein, wenn eine relative Feuchtigkeit von 100 Prozent besteht. In der Luft befinden sich zahlreiche flüssige, feste und gasförmige Luftbeimengungen, zum Beispiel aufgewirbelter Staub oder Salzteilchen, die durch Wind und Wellen in die Luft gelangen.

Die reine Luft enthält pro Kubikzentimeter etwa 1.000 Kondensationskerne, während es in der verschmutzten Luft in Großstädten häufig das 100-fache oder mehr sind. Wichtige Kondensationskerne sind die Salzpartikel, die aufgrund der Gischt der Meere in die Atmosphäre transportiert werden.