Eine Wetterstation dient der Wetterbeobachtung an einem bestimmten Ort und der Klimaforschung

Wetterlexikon: Klimastation

Wetterstation auf dem Brocken im Harz
Ein Wetterdiensttechniker hält einen Behälter für die Niederschlagsmessung an einer Messstation des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auf dem Brocken im Harz. © dpa, Swen Pförtner, spf kno

Was ist eine Klimastation?

Eine Klimastation, oft auch als Wetterstation bezeichnet, ist eine lokale Anlage zur Überwachung und Aufzeichnung des Wetters. Die gemessenen Werte werden zum Beispiel für lokale Wetterprognosen bzw. -vorhersagen oder auch für das Erstellen von Klimadatenbanken genutzt.

Je mehr Klimastationen, desto besser die Wetterprognose

In einer Klimastation werden Werte wie die Temperatur, Windstärke und Sonnenstrahlung gemessen. Das lokale Messen dieser Werte mit einer Klimastation ist für Wetterprognosen und Forschung sehr wichtig. Je mehr Klimastationen in einem Gebiet aufgestellt sind, desto besser werden auch die Wetterprognosen für dieses Gebiet.

Für eine Klimastation gibt es verschiedene Modelle. Da die Kosten für Klimastationen meist gering sein müssen, werden oft einfache Modelle genutzt, die entweder nur wenige Werte messen oder nicht eigenständig eine Prognose aufstellen können. Die besten Modelle zeichnen möglichst viele Daten genau auf und entstellen mit Hilfe dieser eine eigenständige Prognose, die dann, zumeist per Funk, übermittelt wird.