Der Temperaturrückgang muss mindestens zehn Grad Celsius betragen

Wetterlexikon: Kältewelle

Wetterlexikon: Kältewelle
30.01.2019 Ein Boot der Chicagoer Feuerwehr vor den Docks zwischen dem von Eis bedeckten Chicago River und dem Lake Michigan in Chicago. Eisige Temperaturen mit rekordverdächtigen Minuswerten haben weite Teile der USA im Griff. © dpa, Patrick Gorski, hpl

Was ist eine Kältewelle?

Besonders im Winter kann es zu einer sogenannten Kältewelle, einem plötzlichen Temperaturrückgang in der kalten Jahreszeit, kommen. Dieser Temperaturrückgang muss mindestens zehn Grad Celsius betragen, damit er als Kältewelle betitelt werden kann.

In den USA kann es im Winter zu mehreren Kältewellen kommen

Der Grund für eine kalte Welle sind horizontale Winde mit sehr kalter Luft, welche aus polaren oder osteuropäischen Gebieten stammen. Typisch für Polarluft, die über das Meer aus Nordwesten kommt, sind Schneeschauer. Im Normalfall kann eine solche Kältewelle über eine Woche andauern. In der Regel kann eine Kältewelle schon einige Tage im Voraus vorhergesehen werden. Dies ist durch genaue Messungen der Winde oder der Temperaturen möglich. Insofern können sich Bewohner der betroffenen Regionen auf den plötzlichen Temperaturabfall vorbereiten.

Ein für Kältewellen prädestiniertes Gebiet sind die USA. Hier kommt es mehrmals im Winter zu solchen Temperaturrückgängen. In Deutschland ist ein so plötzlicher und extremer Temperaturabfall eher selten. Umgangssprachlich wird die Kältewelle auch als Kälteeinbruch bezeichnet.