Niederschläge generiert der Regenwald aus sich selbst

Wetterlexikon: Innere Tropen

Was sind die Inneren Tropen?

Wetterlexikon: Innere Tropen
Tropischer Primärregenwald im Amazonasgebiet.

Die inneren Tropen sind die Klimazone direkt am Äquator, die eine kaum unterbrochene, ganzjährige Regenzeit hat. Das immerfeuchte Klima des Amazonasgebietes, der afrikanischen und der südostasiatischen Tropen ist dabei von einem dichten Pflanzenbewuchs und einer reichen Fauna bestimmt. Die Temperaturen sind relativ konstant bei stets über 18 Grad. Dennoch gibt es ein stark ausgeprägtes Tageszeitenklima. Durch die Nähe zum Äquator ist die Tageslänge meist gleich. Die Niederschläge generiert der Regenwald aus sich selbst, wenn die Feuchtigkeit bei steigender Sonne auf dem Boden verdampft, aufsteigt und sich zu Wolken mit neuem Niederschlag ballt.

Der Nährstoffkreislauf des Regenwaldes ist weitestgehend autark

Der typische Stockwerkbau der Vegetation mit dichtem Bewuchs in allen Lagen hat zur Ausbildung vieler angepasster und seltener Tierarten geführt. Auch ist der Nährstoffkreislauf des Regenwaldes weitestgehend autark. Der zunehmende Raubbau an den inneren Tropen hat auch Einfluss auf das globale Klima, da die Bäume des Regenwaldes einer der größten Verarbeitungsorte für das Treibhausgas Kohlendioxid sind.