Wetterlexikon: Immission

Was ist eine Immission?
Immissionen sind in unserer Umwelt weit verbreitet. © picture-alliance/ dpa, Christian Hager

Was ist eine Immission?

Unter Immissionen sind Luftverunreinigungen, Geräusche, Licht oder Wärme sowie Strahlen oder Erschütterungen zu verstehen, die auf Menschen, Tiere und Pflanzen sowie Gegenstände und Ökosysteme belastend einwirken.

Die Wechselwirkung von Immissionen und Wettereinflüssen können sich noch weiter verstärken

Vor allem bei Luftschadstoffen und Schall beeinflusst das Wetter den Umfang der Ausbreitung und Intensität. Durch die Einwirkung starker Sonnenstrahlen bildet sich mit den schädigenden Folgen für die Umwelt Ozongas. Bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen in Kraftwerken sowie durch den Straßen- und Luftverkehr entstehen gasförmige Oxide, die mit Wassermolekülen in der Luft reagieren. Dadurch wird der sogenannte saure Regen mit umweltschädlichen Auswirkungen hervorgerufen. Schwere und lang andauernde Vulkanausbrüche können durch ihre in die Luft ausgestoßenen Partikel ebenfalls regional oder überregional für eine spürbare Beeinträchtigung des Wetters sorgen. Starke Passatwinde können Teile Europas mit dünnen Sandschichten aus der Sahara bedecken.

Aufgrund der weltweiten Zunahme von Immissionen und der befürchteten klimatischen Veränderungen kann sich diese Wechselwirkung von Immissionen und Wettereinflüssen noch weiter verstärken.