Diese Wolken sind besonders am Nordrand der Alpen weit verbreitet

Wetterlexikon: Hinderniswolken

Was sind Hinderniswolken?
Hinderniswolken werden auch Rotorwolken genannt. © dpa, Felix Hörhager

Was sind Hinderniswolken?

Hinderniswolken sind eine bestimmte Wolkenart, die an der Luvseite, also der windzugekehrten Seite von Bergen entstehen und somit an ein Hindernis stoßen. Bei der Bildung von Hinderniswolken werden Luftmassen gezwungen, aufzusteigen, sich anzustauen und adiabatisch abzukühlen. Dadurch kondensiert die Feuchtigkeit in den Luftmassen und lässt Wolken entstehen. Hinderniswolken treten bei Nordwetterlagen auf. Sie sind besonders am Nordrand der Alpen verbreitet.

Föhnmauer und Rotorwolken

Hinderniswolken besitzen unterschiedliche Erscheinungsformen, je nachdem, ob sie an der Luv- oder Leeseite des Berges auftreten. Das typische Aussehen einer Hinderniswolke ist das einer zusammenhängenden weißen Wolkenfront. Typische Hinderniswolken sind die Wolkenfahnen an Bergen, die Föhnmauer und die Rotorwolken. Hinderniswolken beschränken sich dabei nicht nur auf den Alpenraum. Sie können beispielsweise auch um das Tafeltuch herum am Tafelberg in Südafrika entstehen.