Wetterlexikon: Globalstrahlung

Wetterlexikon: Globalstrahlung
An einem Solardach wird ein Pyranometer (Strahlungs-Messgerät) montiert. © picture-alliance / dpa, Martin Schutt, ms/hg/sv

Was ist die Globalstrahlung?

Die Globalstrahlung ist die gesamte Strahlung, die auf der Erdoberfläche auftritt, primär die Solarstrahlung. Beachtung findet vor allem die Strahlung, die auf eine horizontale Empfängerfläche auftrifft.

Direktstrahlung und Diffusstrahlung

Dabei setzt sich die Globalstrahlung aus der Direktstrahlung und Diffusstrahlung zusammen. Mit Direktstrahlung ist die Solarstrahlung gemeint, die auf dem direkten Weg auf die Erde auftritt. Die Diffusstrahlung hingegen ist die Strahlung, die zum Beispiel an Wolken zerstreut wird und auf die Erde gelangt.

Gemessen wird die Globalstrahlung mit einem Pyranometer. Am stärksten ist die Globalstrahlung zur Mittagszeit, während sie am Morgen und Abend geringer ausfällt. Im Sommer ist sie stärker als im Winter. Das Wetter spielt bei der globalen Strahlung eine große Rolle. Wolken und eine atmosphärische Trübung führen zu stärkeren Schwankungen.